Berlin, 31. August 2026 – Vom 29. bis 30. August fand in Berlin die 5. Generalversammlung der tibetischen Gemeinschaften in Europa statt. Die von der Verein der Tibeter in Deutschland e.V (VTD) und dem Office of Tibet in Genf, Schweiz, organisierte Konferenz versammelte Präsidenten, Vizepräsidenten und Delegierte tibetischer Verbände aus zwölf europäischen Ländern.
Teil nahmen unter anderem die europäischen tibetischen Parlamentarier Thupten Gyatso und Tenzin Yangkar, drei Vertreter Seiner Heiligkeit des Dalai Lama, der Sekretär des Bureau du Tibet in Paris, der European Tibetan Liaison Officer, Tenchoe Gyatso, Präsident der International Campaign for Tibet sowie Präsidenten, Vizepräsidenten und Delegierte der tibetischen Verbände und Gemeinschaften aus zwölf europäischen Ländern teil.
Im Mittelpunkt standen die politische Situation Tibets, der Erhalt der tibetischen Identität und die Stärkung der europäischen Tibet-Politik. Die Konferenz verabschiedete mehrere Resolutionen und Beschlüsse, darunter die Organisation einer europaweiten Gedenkveranstaltung zum tibetischen Nationalaufstandstag 2027 in Berlin.
Mit Blick auf die seit dem 1. Juli 2026 umgesetzten chinesischen Maßnahmen zur sogenannten „ethnischen Einheit“ äußerten die Teilnehmer große Besorgnis über die weitere Einschränkung der tibetischen Sprache, Kultur und Identität. Als Reaktion sollen die tibetischen Wochenendschulen in Europa gestärkt und 2028 eine Europäische Konvention zur Bewahrung der tibetischen Identität durchgeführt werden.
Darüber hinaus beschlossen die Delegierten, die politische Tibet-Arbeit in Europa zu intensivieren, den Dialog mit Regierungen und Parlamenten auszubauen und die Öffentlichkeit stärker für die Tibet-Frage zu sensibilisieren.


Die Generalversammlung bekräftigte damit den gemeinsamen politischen Willen der tibetischen Gemeinschaften in Europa, ihre Zusammenarbeit zu stärken und die Tibet-Frage weiterhin auf der politischen Agenda Europas zu halten.
Zum Abschluss dankte Herr Dundup Donka, Präsident des Vereins der Tibeter in Deutschland e.V. (VTD), allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre engagierte Mitwirkung. In seinem Schlusswort unterstrich er die politische Bedeutung der Geschlossenheit der tibetischen Gemeinschaft: „Die Tibeter waren vereint, wir sind vereint und wir werden vereint bleiben.“ Diese Einheit sei die Grundlage dafür, die tibetische Stimme in Europa geschlossen und entschlossen zu vertreten, die tibetische Identität zu bewahren und die Tibet-Frage weiterhin auf der politischen Agenda Europas zu halten.































