Die Wahlkommission der Zentralen Tibetischen Exilregierung (CTA) hat am 13. Februar Amtsinhaber Penpa Tsering auf Grundlage seines deutlichen Vorsprungs in der Vorwahl offiziell zum Sikyong erklärt. Dies gab der oberste Wahlkommissar Lobsang Yeshi bei der Bekanntgabe der Ergebnisse der Vorwahlen für das Amt des Regierungschefs sowie für das 45-köpfige Tibetische Parlament im Exil bekannt.

An der Vorwahl beteiligten sich 51.140 Tibeterinnen und Tibeter; insgesamt wurden 103 potenzielle Kandidaten gewählt. Die meisten Stimmen entfielen auf Penpa Tsering (31.325), gefolgt von Kelsang Dorjee Aukatsang (17.843) und Tsering Phuntsok (159).

Obwohl die Vorwahl in erster Linie der Erstellung einer Kandidatenliste für die Hauptwahl dient, sieht die Wahlordnung vor, dass ein Bewerber mit mehr als 60 Prozent der Stimmen bereits im ersten Durchgang als gewählt gilt. Mit 61,025 Prozent der Stimmen wird Sikyong Penpa Tsering somit eine weitere fünfjährige Amtszeit antreten.