Spanische Justiz ermittelt wegen Völkermords gegen Hu Jintao

11. Oktober 2013 | Neue Züricher Zeitung

(dpa) Wegen des Verdachts des Völkermordes in Tibet hat die spanische Justiz Ermittlungen gegen den früheren chinesischen Staats- und Parteichef Hu Jintao eingeleitet. Der Nationale Gerichtshof in Madrid liess eine Anklage gegen den 70-Jährigen zu, wie spanische Medien am Donnerstagabend unter Berufung auf Justizkreise berichteten.

 

Die Klage war von Tibet-Unterstützungsgruppen angestrengt worden. Das Gericht sei zuständig, weil einer der Antragsteller auch die spanische Staatsbürgerschaft besitze, hiess es.

 

Hu Jintao ist nicht der erste ranghohe Ex-Funktionär Chinas, gegen den die Richter der «Audiencia Nacional» wegen der Repressionspolitik Pekings im Hochland von Tibet vorzugehen versuchen. In den vergangenen Jahren hatte die spanische Justiz, die unter anderem auch Verfahren wegen Menschenrechtsverletzungen in Lateinamerika einleitete, bereits Anklagen gegen sechs Chinesen zugelassen, darunter gegen den früheren Staats- und Parteichef Jiang Zemin.

 

11.Oktober 2013 | derstandard.at

 

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Letzte Änderung: 01-03-2017

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