Satzung des Verein der Tibeter in Deutschland e.V.

§1 Name und Sitz des Vereins

 

  1. Der im Dezember 1979 gegründete Verein führt den Namen "Verein der Tibeter in Deutschland e.V." VTD
  2. Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bonn unter der Nummer VR 5098 eingetragen.
  3. Der Sitz des Vereins ist Bonn.
  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  5. Der Verein ist politisch, ethnisch & konfessionell neutral.
  6. Der Verein verfolgt ausschließlich & unmittelbar gemeinnützige sowie mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung.

 

§2 Zweck des Vereins

 

Der Zweck des Vereins ist die Förderung der tibetischen Kultur, Sprache, Religion und Sitten insbesondere für die in Deutschland lebenden Tibeter. Darüber hinaus ist es Zweck des Vereins, hilfsbedürftige Personen zu unterstützen, dies gilt auch für hilfsbedürftige Tibeter, die im Ausland wohnen.

 

Die Satzungszwecke werden verwirklicht insbesondere durch:

  • Pflege der tibetischen Kultur & des kulturellen Austausches mit deutschen Kultureinrichtungen & Kulturinteressierten
  • Bereitstellung von Informationen für die deutsche Öffentlichkeit über Tibet und die im Exil lebenden Tibeter
  • die Ausrichtung von Veranstaltungen, Seminaren, Tagungen zu Tibet
  • die Zusammenarbeit mit Lehr- & Forschungseinrichtungen wie Universitäten in Deutschland zu Themen, die tibetische Kultur, Sprache, Religion und Sitten betreffen
  • den Austausch von Informationen mit der Regierung Tibets im Exil & tibetischen Organisationen in der Welt sowie
  • mildtätige Unterstützung notleidender Tibeter in Tibet & im Exil, auch in Zusammenarbeit mit anderen, karitativ tätigen Organisationen.

 

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf auch keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§3 Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft

 

(1) Mitglied des Vereins ist automatisch jedes Mitglied der Regionalgruppe. Mitglied der Regionalgruppe kann werden

  • jede(r) in Deutschland ansässige Tibeter(in) mit Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Ehepartner der tibetischen Mitglieder
  • Kinder mit Vollendung des 18. Lebensjahres, die wenigstens einen tibetischen Elternteil haben.

 

(2) Eine Mitgliedschaft setzt voraus, dass der Bewerber die Ziele des Vereins unterstützt & bereit ist, diese zu fördern.

 

(3) Die Beitrittserklärung ist schriftlich an das Sprecherteam  der Regionalgruppe zu richten.

 

(4) Beendigung der Mitgliedschaft

  • durch Tod
  • durch Entziehung oder zeitweise Suspendierung, wenn ein Mitglied den Interessen oder Zielen des Vereins zuwider  handelt. Über den Entzug bzw. die Suspendierung entscheidet die Mitgliederversammlung.
  • durch Austritt. Dieser ist dem Sprecherteam schriftlich mitzuteilen. Er kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden.

 

§4 Mitgliedsbeiträge und Geschäftsjahr

 

Für jedes Mitglied hat jede Regionalgruppe bis zum 30. Juni des Jahres einen einheitlichen Beitrag pro Mitglied an die Kasse des VTD zu entrichten.

 

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§5 Organe des Vereins sind:

 

(1) Vorstand

(2) Mitgliederversammlung

 

(1) Vorstand (im Sinne des § 26 BGB)

 

Jede Regionalgruppe hat das Recht, eine Person aus ihrer Regionalgruppe oder ihrem Sprecherteam in den Vorstand zu entsenden. Die Entsandten wählen aus ihrer Reihe eine Person als Vorsitzende/n, ein/e Stellvertreter/in und ein/e Schatzmeister/in sowie weitere Beisitzer.

 

Der Vorstand bleibt im Amt für die Dauer von drei Jahren vom Tage der Entsendung an gerechnet. Er bleibt jedoch bis zur Entsendung des nächsten Vorstandes im Amt.

 

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinschaftlich vertreten. Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.

 

Scheidet ein Vorstandsmitglied (Vorsitzende/r, Stellvertretende/r oder Schatzmeister/in) während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied (aus der Reihe des Vorstandes) für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

 

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in den Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden oder 2. Vorsitzenden schriftlich, fernmündlich oder elektronisch einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von 3 Tagen einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht.

 

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.

 

Die Vorstandssitzung leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der 2. Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu protokollieren und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.

 

Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege, fernmündlich oder aber auf elektronischem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.

 

(2) Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied eine Stimme plus maximal eine weitere Stimme eines verhinderten Mitglieds, wenn der Stimmübertrag in schriftlicher Form vorliegt.

 

Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

a) Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands; Entla-

    stung des Vorstandes

b) Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages

c) Beschlussfassung über die Satzungsänderungen und  

    Auflösung des Vereins

 

(3) Einberufung der Mitgliederversammlung

 

Wenigstens einmal im Kalenderjahr soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen durch schriftliche Benachrichtigung oder wahlweise durch elektronische Benachrichtigung in Textform unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktages. Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte, vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

 

(4) Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung einen Leiter.

 

Das Protokoll wird vom Schriftführer geführt. Ist dieser nicht anwesend, bestimmt der Versammlungsleiter einen Protokollführer. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

 

Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Medienvertreter beschließt die Mitgliederversammlung.

 

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 7 Mitglieder anwesend sind.

 

Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht.

 

Zur Änderung der Satzung (einschließlich des Satzungszwecks) ist jedoch eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich, ebenso ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen zur Auflösung des Vereins erforderlich.

 

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

Es soll folgende Feststellungen enthalten:

Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung, bei Satzungsänderungen ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben.

 

§6 Beirat

 

Die Mitgliederversammlung kann einen Beirat bestimmen und abberufen. Dem Beirat können Vereinsmitglieder, aber auch Nichtmitglieder angehören. Der Beirat berät, unterstützt den Vorstand in seiner Arbeit, hat aber keine Vertretungsbefugnis.

 

§7 Kassenprüfer

 

Ein bis zwei Kassenprüfer werden für die Dauer von drei Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Nahe Verwandte und Personen in Abhängigkeitsverhältnis zum restlichen Vorstand sind ausgeschlossen.

 

Sie haben die Geschäftsführung und die Jahresrechnung zu prüfen. Sie stellen der Mitgliederversammlung schriftlich Antrag auf Abnahme der Rechnung und Entlastung des Vorstandes.

 

§8 Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung

 

Die Auflösung des Vereins kann nur von einer Mitgliederversammlung mit der oben festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

 

Die vorstehenden Vorschriften gelten für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

 

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall begünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Deutsche Tibethilfe e.V. www.deutschetibethilfe.de (Hamburg), die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat, die dem o.g. Vereinszweck entsprechen.

 

Verabschiedet durch die Mitgliederversammlung am 25. Februar 2012 in Frankfurt

 

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Letzte Änderung: 01-03-2017

09:01 CEST

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